Usedom – Karlshagen, Peenemünde, Zinnowitz

Feiertage, Brückentage, Schulfrei und ein bisschen Urlaub ermöglichen uns eine Frühjahsreise. Doch statt  Schwarzwald oder Allgäu ist Usedom das Ziel, denn der Norden bietet eindeutig das bessere Wetter (leider). „Besser“ bedeutet in diesem Fall: sonnig, trocken und saukalt. Der stete Wind von der 5 Grad kalten Ostsee, sorgt auch tagsüber für  mäßige Temperaturen, Nachts geht es gegen 0 Grad.  Dennoch zieht es schon einige Urlauber  an die Küste.

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Wir beginnen im Norden, übernachten in Karlshagen und radeln nach Peenemünde und später nach Zinnowitz.
Peenemünde präsentiert – nicht ohne Stolz – wo Nazideutschland  nicht nur die „Vergeltungswaffe 2 (V2)“ entwickelte, sondern auch wichtige Grundlagen für die Weltraumflüge legte. Als Kontrast zu den Nazi-Hinterlassenschaften dümpelt im Peenemünder Hafen ein altes, russisches U-Boot.

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Der Rückweg führt uns auf der Innenseite der Insel am Peenestrom entlang zum Hafen von Karlshagen, wo es lecker Fischbrötchen, eine sonnige Bank und einen freifliegenden Papageien gibt.
Weiter geht es durch die Peenewiesen nach Trassheide und dann durch den Kiefernwald nach Zinnowitz. Auch hier erinnern die frisch  renovierten Gebäude ein wenig an ein Outletcenter: viel Pastell, alles sauber, wenig Flair.

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Aber die Seebrücke ist toll und es gibt lecker Apfelkuchen und Kaffee im Strandkorb. Hübsche Parkanlage an der Promenade mit vielen Holzskulpturen.

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