Florenz

<h2″>Florenz bei Nacht

Nachmittag kommen wir in Florenz an, und es beginnt zu regnen. Heftig! Der Campinglatz ‚Michelangelo‘ liegt am Hang über der Stadt. Direkt neben dem Platz ‚Piazzale de Michelangelo‘ an dem täglich Tausende von Touristen ihre Fotos schießen (wir auch).

Leider haben alle Einrichtungen auf dem Platz (Geschäft, Bar, Restaurant) geschlossen, und das obwohl der Platz gut besucht ist.

Nachtpanorama vom Piazzale de Michelangelo

Der Platz bietet nicht nur eine tolle Aussicht, sondern ist auch so dicht an der Altstadt gelegen, dass man sie bequem zu Fuß erreichen kann. Am Abend, als der Regen aufhört, machen wir uns auf den Weg und genehmigen uns in der Altstadt ein leckeres Abendessen.

Eiskunst

Bei einem kurzen Bummel gehen wir schon mal über die Ponte Vecchio und auf die Piazza della Signoria, auf der die weltberühmte Davidskulptur von Michelangelo steht.
Weitere Bilder aus Florenz rechts unter ‚Aktuelle Fotos‘ (oder hier)

David vor dem Palazzo Vechio

Florenz am Tag

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Florenz von der Piazzale de Michelangelo

Wir gehen zu Fuß vom Campingplatz „Michelangelo“ über den Piazzale de Michelangelo zum Arno herab und erkunden Florenz. Wie erwartet, ist die Stadt voll von Touristen, aber die großartigen Bauwerke werden in ihrer Wirkung dadurch kaum beeinträchtigt. Auch nicht der antike Neptun angesichts dieser nicht ganz so antiken Bewunderin (unten).

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Wir hatten uns vorgenommen, keine Museen zu besuchen und uns auf einige Bauwerke und Parkanlagen zu konzentrieren.

Eine Ausnahme machen wir bei der Basilica di Santa Croce, wo wir die Gräber von Galilei, Dante und Michelangelo besuchen. Sehr beeindrucken ist die riesige Cattedrale di S. Maria del Fiore.

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Cattedrale di S. Maria dei Fiore

Wir gehen erneut über die Piazza della Signoria zu den Uffizien. Lange Menschenschlangen begehren Einlass zu den weltberühmten Kunstsammlungen.

Wir überqueren den Arno auf der Ponte Vecchio und gehen zum Palazzo Pitti, der wohl nichts mit dem Kieler Handballidol zu tun hat. Weil in der Cafeteria nur im Erdgeschoss bedient wird und dort alle Plätze belegt sind, erstehen wir Speis und Trank am Tresen und setzen uns zum Verzehr ins Obergeschoss. Kurz darauf erscheint der Kellner und weist darauf hin, dass wir einen höheren Preis zahlen müssen, weil wir im Obergeschoss essen. Wir verstehen nicht warum, denn Service gab es ja nicht. Als wir uns beim Gehen anschicken, die Differenz zu zahlen, hat der Kellner den Vorfall längst vergessen.

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Anschließend spazieren wir durch den Giardino Boboli und den Giadino Bardini, wo es zahlreiche Skulpturen zu entdecken gibt, die teils Jagd auf echte Fischreiher machen (oben), teils mit den Touristen um die Wette kaspern (unten).

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Als wir am späten Abend zu unserem Auto zurück kehren sind wir rechtschaffend müde, denn was so verniedlichend „Giardino“ heißt, erwies sich jeweils als stattlicher Park mit erheblichen Höhenunterschieden.

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