21.01.13
Encora cucinare con Sebastiano

Freitag hatten wir unseren zweiten Kochabend bei Sebastiano Gallina. Es hat wieder viel Spass gemacht. Wir kochten Bruschetta, Risotto, Auberginenröllchen, gefüllte Pilze,  Frikadellen mit Orangen und Röstkartoffeln sowie Semifreddo mit Mandelgebäck. Dazu gabs Rotwein, Espresso und selbstgemachten Limoncello.

10.03.13
Ostern kommt zu früh…

Ostern kommt in diesem Jahr einfach zu früh.
Frau Hase im Schnee.
Ostern kommt in diesem Jahr einfach zu früh.

12.03.13
Aus dem Steuerrecht: Ein Fünftel oder fünf Halbe

Wer die Fünftelregelung des Einkommensteuerechts verstehen will, wird mit einem Fünftel weder einkommen noch auskommen: Er braucht mindestens fünf Halbe:

§34 Abs.1 EStg:
Sind in dem zu versteuernden Einkommen außerordentliche Einkünfte enthalten, so ist die auf alle im Veranlagungszeitraum bezogenen außerordentlichen Einkünfte entfallende Einkommensteuer nach den Sätzen 2 bis 4 zu berechnen. Die für die außerordentlichen Einkünfte anzusetzende Einkommensteuer beträgt das Fünffache des Unterschiedsbetrags zwischen der Einkommensteuer für das um diese Einkünfte verminderte zu versteuernde Einkommen (verbleibendes zu versteuerndes Einkommen) und der Einkommensteuer für das verbleibende zu versteuernde Einkommen zuzüglich eines Fünftels dieser Einkünfte. Ist das verbleibende zu versteuernde Einkommen negativ und das zu versteuernde Einkommen positiv, so beträgt die Einkommensteuer das Fünffache der auf ein Fünftel des zu versteuernden Einkommens entfallenden Einkommensteuer. Die Sätze 1 bis 3 gelten nicht für außerordentliche Einkünfte im Sinne des Absatzes 2 Nummer 1, wenn der Steuerpflichtige auf diese Einkünfte ganz oder teilweise § 6b oder § 6c anwendet.

03.05.13
Usedom – Karlshagen, Peenemünde, Zinnowitz

Feiertage, Brückentage, Schulfrei und ein bisschen Urlaub ermöglichen uns eine Frühjahsreise. Doch statt  Schwarzwald oder Allgäu ist Usedom das Ziel, denn der Norden bietet eindeutig das bessere Wetter (leider). „Besser“ bedeutet in diesem Fall: sonnig, trocken und saukalt. Der stete Wind von der 5 Grad kalten Ostsee, sorgt auch tagsüber für  mäßige Temperaturen, Nachts geht es gegen 0 Grad.  Dennoch zieht es schon einige Urlauber  an die Küste.

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Wir beginnen im Norden, übernachten in Karlshagen und radeln nach Peenemünde und später nach Zinnowitz.
Peenemünde präsentiert – nicht ohne Stolz – wo Nazideutschland  nicht nur die „Vergeltungswaffe 2 (V2)“ entwickelte, sondern auch wichtige Grundlagen für die Weltraumflüge legte. Als Kontrast zu den Nazi-Hinterlassenschaften dümpelt im Peenemünder Hafen ein altes, russisches U-Boot.

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Der Rückweg führt uns auf der Innenseite der Insel am Peenestrom entlang zum Hafen von Karlshagen, wo es lecker Fischbrötchen, eine sonnige Bank und einen freifliegenden Papageien gibt.
Weiter geht es durch die Peenewiesen nach Trassheide und dann durch den Kiefernwald nach Zinnowitz. Auch hier erinnern die frisch  renovierten Gebäude ein wenig an ein Outletcenter: viel Pastell, alles sauber, wenig Flair.

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Aber die Seebrücke ist toll und es gibt lecker Apfelkuchen und Kaffee im Strandkorb. Hübsche Parkanlage an der Promenade mit vielen Holzskulpturen.

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05.05.13
Usedom – Heringsdorf, Ahlbeck

Heute sind wir nach Heringsdorf umgezogen und dort die Promenade bis nach Ahlbeck abgeradelt. Viel Betrieb am sonnigen Samstag, darunter auch viele Radfahrer die aus Polen herüber kamen.

Unzählige Villen in mehreren Reihen hintereinander. Viele werden zum Kauf oder Miete als Feriendomizil angeboten.

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Natürlich waren wir in Heringsdorf und in Ahlbeck auch auf den Seebrücken, die spätestens durch die völlig mißratenen ZDF-Produktion zur Fußball-EM 2012 bzw. durch den sehr gelungenen Dreh zu Loriot’s Ödipussy populär wurden.

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Zurück auf unserer Campingwiese, erfreuten wir uns an etwas, worauf wir lange verzichten mussten: blauen Himmel.

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Usedom – Bansin, Schmollensee

Am heutigen Sonntag haben wir die Promenaden der Kaiserbäder den Wochenendausflüglern überlassen und sind mit dem Rad durchs Hinterland gefahren. Zunächst ging es ins Seebad Bansin, was uns besser gefiel als Ahlbeck oder Heringsdorf. Von der Promenade ging es hoch hinaus auf den „Langen Berg“, von dessen 51m hohem Gipfel wir weit über die Ostsee und zur polnischen Insel Wollin sehen konnten.

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Sehr abwechslungsreich ging es abwärts: zunächst durch Kiefernwald, dann durch Buchenwald, vorbei am Mümmelkensee und dann auf einer mit Eichen gesäumten Sandpiste durch Weideland zum Schmollensee: jeden Kilometer wechselte die Landschaft.

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Bei wieder einmal strahlendem Wetter mit heute deutlich angenehmeren Temperaturen gelangten wir zum Achterwasser, dem Boddengewässer zwischen Usedom und dem Festland. Der sandige schmale Weg war auch mit unseren Mountainbikes nicht überall befahrbar. Wir trauten unseren Augen nicht, als wir einen Handybikefahrer (Rollstuhl mit Handbetrieb) trafen, der sich ebenfalls über diesen Weg mühte.

Von Neppermin fuhren wir über Benz und Sellin nach Bansin zurück, wo wir uns auf der Promenade mit Fischbrötchen belobten.

06.05.13
Usedom – Swinemünde, Wolgastsee, Kraniche

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Heute ging es mit dem Rad, die Promenade entlang über Heringsdorf und Ahlbeck nach Swinousje, aber man darf auch noch ‘Swinemünde’ sagen. Die Swine, die hier mündet ist der mittlere der drei Mündungsarme der Oder. Die Grenze nimmt man nur wahr, weil es ein paar Grenzpfeiler und eine Gedenktafel gibt.

Vor der Wende war hier kein Durchkommen, nun herrscht reger Ausflugsverkehr in beide Richtungen. Die Promenade setzt sich fort bis fast an die Swine. Man hat somit von Bansin bis nach Swinemünde einen durchgehend am Meer entlang führenden Radweg. Allerdings wird er schon in dieser frühen Jahreszeit so gut genutzt, das es in der Hochsaison problematisch sein könnte, hier zu radeln.

Swinemünde hat uns nicht besonders gefallen. Ein echtes Stadtzentrum fanden wir nicht, auch wurde noch recht viel renoviert und gebaut. Wir fuhren zurück über die Grenze und dann über den 60m hohen Zierowberg an den Wolgastsee, wo es Kaffee und Kuchen im Strandkorb gab.

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Nach der Pause ging es dann weiter über eine abwechslungsreiche Strecke am Gothensee entlang.

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Zwei Kraniche, die in den Sumpfwiesen nach Nahrung suchten, fühlten sich durch uns gestört. Sie steigen auf und flogen in weitem Bogen über uns davon.

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07.05.13
Usedom – Lütow, Gnietz, Holzbildhauer

Gnietz ist eine Halbinsel im Peenestrom und bei Lütow gibt es einen “Naturcamping“. Weil wir zu Himmelfahrt einen größeren Ansturm auf die „Kaiserbäder“ erwarteten, wollten wir rechtzeitig in eine ruhigere Gegend ausweichen.

Nach der Ankunft nutzten wir das noch schöne Wetter und radelten durch das Naturschutzgebiet.

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Tolle, einsame aber holprige Wege führten uns zu Fischottern, Fischreihern und Seeadlern, leider gelang kein Foto dieser Begegnungen.

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Die Halbinsel ist so einsam, dass wir zum Einkaufen ganz bis nach Zinnowitz fahren mussten.

Beim Symposium der Holzbildhauer vor dem Kunsthaus von Zinnowitz lernten wir, dass der künstlerische Prozess weniger durch Beschaulichkeit als durch den Lärm von Kettensägen und den Geruch von Benzin geprägt wird.

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Mit der Kettensäge zum Kunstwerk
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Feinschliff mit filigranerem Werkzeug
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Dieses Werk heißt “Der Tourist“

09.05.13
Usedom – Gnietz zu Fuß und Campingidyll

Nach so vielen Radtouren haben wir uns am letzten Tag bei einer Fußwanderung um die Spitze der Halbinsel Gnietz begnügt. Wir fanden wieder schöne Wege und konnten einen Specht beobachten.

Stand bei Lütow
Stand bei Lütow
Das der keine Kopfschmerzen bekommt....
Das der keine Kopfschmerzen bekommt….

Den Rest der Zeit verbrachten wir auf dem ‚Naturcamping‘, der zumindest preislich das Westniveau schon erreicht hat, ansonsten aber immer noch viel DDR Flair aufweist.

Hingesunken zu Ruinen
Hingesunken zu Ruinen
Campingidyll
Campingidyll
Auch Campingidyll
Auch Campingidyll

Aktuell hatten die Betreiber Probleme, da ihr Rezeptionsgebäude abgebrannt war. Eines von mehreren Vorkommnissen, in der  Gemeinde Lütow  von denen wir nichts wussten, als wir hier anreisten: eine Bombenatrappe, ein angezündetes Auto, ein mit Teer übergossenenes Auto halten die Leute hier in Atem. Entsprechende Artikel findet man im Internet über die Suchbegriffe ‚Lütow‘ und ‚Brand‘.

Das Wetter wurde – wie angekündigt – schlechter und wir fuhren entgegen dem Strom der Himmelfahrtsurlauber nach Hause zu unserem Gartenidyll, wo mittlerweile ebenfalls der Frühling angekommen ist.

Jardin de Wilmersdorf
Jardin de Wilmersdorf

 

20.06.13
Warmer Empfang in Maastricht…

Warmer Regen! Schön gelegenes Hostel an der Maas.

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Leicht gemachter Einstieg in die Maastrichter Kneipenszene: man sprach italienisch.

22.06.13
Student of Maastricht University

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Geschafft 1: Student of Maastricht University
Geschafft 2: Mietvertrag

Schloßcamping

Camping im Schloßpark Drancourt. Leider aber auch Regen und Sturm an der französischen Atlantikküste.
Zur Feier des Tages gibt es zwei Flaschen Bier :-)
Zur Feier des Tages gibt es zwei Flaschen Bier 🙂

23.06.13
Flucht vor dem Herbst

Sturm, Regen und Kälte an der französischen Kanalküste jagen uns in die Flucht gen Süden.

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Stürmische Überquerung der Seinemündung auf der Pont de Normandie.

 

Nach 6 Stunden Fahrt endlich Sonne: Zum vierten Mal sind wir in La Trinitée in der südlichen Bretagne und es ist wieder toll.

 

24.06.13
La Trinitée

Heute war Urlaub! Etwas einkaufen, etwas Stand, zwei gebratene Doraden, sonst nichts. Es ist noch etwas kühl, aber das soll besser werden.

 

 

25.06.13
Carnac

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Heute war Strandwetter! Wir waren mit dem Rad in Carnac Plage. Erste mutige Schwimmer wagten ein Bad im Atlantik. Nicht ungewöhnlich Ende Juni, doch in diesen Jahr schon.

26.06.13
Auray

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Heute sind wir mit dem Rad auf Nebenstraßen durch das Hinterland bis nach Auray geradelt. Was auf dem Bild aussieht wie ein Gebirgsbach ist das ablaufende Meerwasser. Wenige Stunden später kommt es mit gleicher Macht zurück. Jeden Tag, bei jedem Wetter, seit 1000 Jahren, in 1000 Jahren.

27.06.13
Vannes

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Heute gibt es nicht mehr zu berichten, als das wir in Vannes eine Shoppingtour machten.

28.06.13
Carnac

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In Carnac lagen enorm viele Steine herum, die haben wir erstmal ordentlich hingestellt.

Ansonsten grüßen wir alle, die nicht so ein schönes Wetter er haben, wie wir grad: Haltet durch!

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29.06.13
Verfahren

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Heute waren wir zunächst faul, dann haben wir mit dem Rad kontrolliert, ob keiner die Hinkelsteine wieder umgeworfen hat. Dabei habe wir uns ganz schön verfahren.

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In Carnac beobachteten wir eine Hochzeitsgesellschaft, die sich vor der alten Kirche bereit machte. Bis zum Schluss haben wie nicht raus bekommen, wer der Bräutigam war.

30.06.13
Golfe du Morbihan

Heute sind wir bei Nebel in Richtung Locmariaquer geradelt. Mittags riss es auf und wir bekamen tolles Sommerwetter.

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Tolle Ausblicke gab es nicht nur vom Dolmen aus, sondern auch bei den zahlreichen Stränden.

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Der Golfe du Morbihan soll zu den schönsten Buchten der Welt gehören.

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Morgen ziehen wir nach Locmariaquer um und machen eine Bootsfahrt durch den Golf.

01.07.13
Nochmal: Golfe du Morbihan

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Als wir um 14:30 aufs Bötchen stiegen, brach die Sonne durch und wir hatten Sommer. Kaum zu glauben, denn der Vormittag war eher trübe.
Ob der Golfe du Morbihan wirklich einer der schönsten der Welt ist, vermag ich nicht zu beurteilen – ich kenne ja die anderen nicht- aber schön war es auf jeden Fall und auch die französischsprachigen Kommentare des Kapitains (welchem Promi gehört welche Insel?) störten nicht wirklich.

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Wir übernachten in Locmariaquer mit Blick auf den Eingang vom Atlantik zum Golfe du Morbihan.

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02.07.13
Das Ende der Welt

Finisterre (ungerfähr „Am Arsch der Welt“) heißt das Departement am äussersten Ende der Bretagne. Wir erklimmen Menez Hom, den mit 330 m höchsten Punkt. Doch gerade als wir ankommen, zieht es völlig zu.

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In Camaret sur Mer finden wir den urigen Campingplatz ‚du Plage de Trezrouze‘ mit einer sehr freundlichen, deutsch sprechenden Chefin und freilaufenden Hühnern. Die Tochter serviert ungelenk eine ‚Galette Paysenne‘. Das Wetter ist trübe und regnerisch, aber morgen soll es besser werden.

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03.07.13
Rauhe Bretagne

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Hier im äußersten Westen Frankreichs, gibt es im Juli angeblich nur vier Sonnentage. Der heutige gehörte nicht dazu. Dennoch hatten wir auf unserer Wanderung vom Campingplatz am Plage de Trezrouz auf dem Küstenweg (GR 34) nach Camaret-sur-Mer gute Bedingungen und es gab sogar sonnige Abschnitte.

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Trotzdem: welch ein Unterschied zu unserem Bootsausflug auf dem Golfe du Mobihan vor zwei Tagen. Die Bretagne präsentiert sie hier deutlich rauher als im Süden. Aber es ist sehr schön!

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04.07.13
Westend

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Wir sind noch weiter nach Westen gefahren und weiter geht es auch kaum. Nördlich von Brest übernachten wir in Lanildut. Der Ort rühmt sich, Europas größter Hafen für Algenumschlag zu sein (Wieviele Häfen für Algenumschlag gibt es wohl in Europa?). Groß ist hier eigentlich garnichts.

Es ist feucht und warm, man sieht es auch an der Vergetation: Palmen, Calla, Farne: Gewächse, die bei uns höchstens als Zimmerpflanze überleben, gedeien hier an jeder Ecke. Horthensien überall! Die Leute geben sich hier viel Mühe mit ihren Gärten.

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Der Campingplatz in Lanildut ist wie leergefegt, ausser uns gibt es hier höchstens fünf weitere Gäste. Lekker Scampispieße zum Abendbrot.

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Morgen fahren wir östlich (westlicher geht es nicht mehr). Das Wetter soll besser werden.

05.07.13
Entlang der Küste

 

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Die Wettervorhersagen behielten Recht: statt Wind, Wolken und Nieselregen gibt es nun auch im äußersten Westen Frankreichs Sommerwetter. Wir tingeln auf der Küstenstraße und halten häufig an.

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Wir beobachten Wellenreiter, sehen den Anker der ‚Amoco Cadiz‘ der an die verheerende Ölpest im Jahre 1978 erinnert und landen schließlich auf dem tollen ‚Camping des Arbers‘ in Landéda, wo wir über das Wochenende bleiben werden.

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06.07.13
Strandtag

Heute sind wir fast den ganzen Tag auf dem Campingplatz geblieben. Nur für eine kurze Einkaufstour ins Dorf und einen längeren Strandspaziergang haben wir den Platz verlassen. Obwohl wir schon mitten im Juli sind, ist es immer noch recht leer hier. Nächste Woche zum französischen Nationalfeiertag wird sich das ändern. Wir bleiben hier bis Montag und fahren dann in Richtung St.Malo.

Die guten Internetverbindungen hier habe ich genutzt und einige Bilder auf Flickr veröffentlicht: Hier geht es zu den Bildern

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07.07.13
Sommersonntag am Meer

Heute war Sonntag und Sommerwetter. Der Campingplatz füllt sich merklich. Aber auch viele Tagesgäste aus der Umgebung kommen ans Meer, gehen Baden liegen am Stand oder machen Picknick.

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Gute Gelegenheit, die seit Tagen kalt gestellte Flasche Cidre (= Äppelwoi) zu leeren.

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Wir umrunden die Halbinsel Marguerite auf dem Wanderweg. Es gibt wieder tolle Aussichten mit Seglern, Felsen und Leuchttürmen.

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Morgen fahren wir in Richtung St.Malo weiter. Wie der Zufall es will, macht am Dienstag die Tour de France dort Station. Da wir keine Lust auf dem Rummel haben, werden wir unseren St.Malo-Besuch auf Mittwoch verschieben und vorher noch einen Tag an der Küste westlich von St.Malo verbringen.

09.07.13
Cap Frehel

Wir fahren zum Cap Frehel – einem der ‚Tourismusmagneten‘ der Bretagne. Unser Platz liegt an einem tollen Strand mit dem Rad geht es die letzen Kilometer zum Cap.

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Wie es sich für einen Tourismusmagneten gehört, treffen wir deutlich mehr Leute an, als in den vergangenen Tagen. Das Cap selbst finden wir garnicht so aufregend, da haben uns andere Orte in den vergangenen Tagen mehr beeindruckt. Interessant ist aber der vollgekackte Vogelfelsen auf der Nordseite, wo wir junge Möven bei ihren ersten Flugvesuchen beobacheten.

Dinard

Wir fahren weiter in Richtung St.Malo und finden einen Platz in an Rande der Stadt Dinard. Wir nehmen die Räder und fahren in die Stadt. Es gibt tolle Aussichtspunkte von denen aus wir das rege Treiben im smaragdgrünen Wasser vor der Stadt beobachten. Segler, Segelschulen, Surfer, Kitesurfer und jede Menge Leute am breiten Sandstrand.

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Gegenüber liegt St.Malo. Hubschrauber kreisen über der Altstadt und filmen die Ankunft der Tour de France.

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10.07.13
St.Malo

Einen Tag nach der Tour de France kommen wir nach St.Malo. Wie es sich für eine alte Seeräuberhauptstadt gehört, kommen wir mit dem Schiff: in 10 Minuten schaukelt uns das Bötchen über die kappeligen Wellen von Dinard nach St.Malo.
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Von der Tour de France ist nichts mehr zu sehen, dafür aber jede Menge
Touristen, mit denen wir im Gänsemarsch die Altstadt auf der Stadtmauer umrunden. Auf der einen Seite das Meer und die Strände, auf der anderen die grauen Häuser und teilweise recht düsteren Gassen.
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Das Wetter ist mittlerweile recht sommerlich, doch trauen sich nur wenige in das recht kalte Wasser.

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Obwohl dieser Herr nach links weist wehen die Fahnen nach rechts.

Morgen machen wir uns auf den Heimweg. 1300 Kilometer liegen vor uns. Wir werden uns Zeit lassen und noch einmal in der Nähe von Maastricht übernachten.

11.07.13
Doch wieder Maastricht

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Auf der Rückfahrt zeigt sich die Pont de Normandie bei Le Havre in wesentlich freundlicherem Licht als vor drei Wochen.

Leider trübt eine schier endlose Baustelle mit nervigem Stau bei Lüttich die bis dorthin angenehme Rückfahrt. Wir kommen nicht so weit, wie geplant und sind froh, dass wir noch rechtzeitig in Maastricht sind und auf dem uns bekannten Campingplatz unterkommen. Im nahegelegenen Valkenburg sorgt ein Italiener für unser leibliches Wohl.

27.07.13
Die Legende lebt…

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Die legendäre Kommode des Christian Löwe auf dem Weg nach Maastricht.

29.07.13
Oh Qualiätsjournalismus….

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Jeder schreibt vom andren ab, Hauptsache schnell.

29.09.13
Vom sonnigen Norden in den grauen Süden

Leider verheisst der Wetterbericht für die Alpen wenig Gutes, doch es kam dann nicht so schlimm. Immerhin Sicht und etwas Sonne veranlassten uns, die Anreise nach Italien in Tirol zu unterbrechen. In Nassereith gab es Tiroler Rostbraten.

Folgenden Schnappschuss werde ich Bastian Sick senden.

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Levanto

Nebel auf dem Brenner … Regen in der Poebene … Nebel auf dem Apennin.
Nach 6 Stunden Fahrt dann endlich Sonne. In Levanto ist der einzige geöffnete Campingplatz (Aquadolce) fest in deutscher Hand. Wir finden einen schönen Platz oberhalb des Trubels.
Im Ort tobt das Leben: viele Urlauber – auch italienische – noch mehr Kinder, Schwimmer, Wellenreiter. Corso!

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Torre

Der Uhrenturm von Levanto tut was er soll: er zeigt die Zeit an und viertelstündlich tut er dies auch akustisch durch Stunden- und Viertelstundenschläge seiner Glocke20131001-204931.jpg

Dummerweise tut es das auch nachts: 2:00 Uhr, 2:15 Uhr, q2:30 Uhr usw… Dummerweise steht der Torre d’Orologio neben dem Campingplatz.

Übertroffen wird das Gebimmel durch das Geläut aller Kirchen Levantos mit dem sie um 7:00 Uhr morgens die Gläubigen zum Gebet rufen. Zeit genug, ihre Sünden zu überdenken werden sie bei dieser nächtlichen Ruhestörung haben.

Der übernächtigte Urlauber dreht sich indes auf die andere Seite und denkt tapfer, dass man anderer Länder Sitten respektieren muss. Auch als Wirtschaftsfaktor.

Tunnelfahrt

Zum nervigen Glockenturm gesellt sich verschlechternde Gesundheit. Es kann nur besser werden.

Gut ist hingegen das Wetter und der Ort Levanto. Überhaupt kein reiner Urlaubsort, sondern ganz normales Leben. Abends ist die Promenade voll mit Einheimischen. Auf den zentralen Kinderspielplatz herrscht Hochbetrieb.

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Wir machten heute einen eigenartigen Radausflug: auf dem Radweg von Levanto in die nördlich gelegenen Küstenorte Bonnasola und Framura. Die Strecke führte total flach an der Küste entlang, allerdings zu 90% im Tunnel!

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Bonnasola liegt sehr hübsch und hat einen schönen Strand. Von Fermura sieht man nur den Bahnhof. Der Ort selbst liegt hoch über der Küste und ist nur mühsam zu erreichen. wir haben es unterlassen den Ort zu erkunden und sind im Tunnel zurück geradelt. Fazit: überflüssig.

Non Solo Pane

Morgens irren Männer mit Rucksäcken durch Levanto. Unverkennbar Deutsche oder Schweizer auf der Suche nach Brötchen.

Ich kaufe bei „Non solo Pane“. Die Chiabattas schmecken besser, als die meisten Brötchen bei uns zu Hause, da daneben gibt es weitere Leckereien wie Focaccia, Gemüsekuchen, Pizza oder Mandorlinis.

Um uns deutschsprachigen Kunden Einkauf zu erleichtern, informiert eine zweisprachige Tafel am Eingang. Und siehe da, es gibt auch „Torta della nonna“ und „Torta del nonno“: Omakuchen und Opakuchen.
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Wandern

Deshalb sind wir hier: weil es fünf unzugängliche Dörfer gibt, die am Felsen über dem Meer kleben, weil man von Dorf zu Dorf wandern oder auch mit der Bahn fahren kann oder auch Bahn und Wanderung kombinieren kann.
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Genau das habe wir heute gemacht: wir sind drei Stationen mit der Bahn nach Corniglia gefahren und dann auf dem Wanderweg nach Vernaza gelaufen. Dann mit der Bahn zurück von Vernaza nach Levanto.

Es war ein schöner Weg, das Wetter war prima, die Dörfer pittoresk, wie es sich gehört. Leider wollten ein paar andere Urlauber auch daran teilhaben, leider waren es ein paar (Hundert) zu viel.
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Auf den Bahnstationen ging es zu, wie in der Londoner U-Bahn. Auf den Wanderwegen gab es Staus, so auch in den Gassen der pittoresken Dörfer.

Kurzum: wir waren da, wir haben es gesehen, damit ist es aber auch gut. Das schönste hier ist der Ort Levanto, hier bleiben wir auch noch den morgigen Tag. Dann geht es weiter nach Florenz.

Keine Sorge: auch wenn das alles etwas negativ klingt. Uns geht es gut, das Wetter ist toll, und wir fühlen uns recht wohl. Selbst der Torre d’Orologio konnte unserer Nachtruhe heute nur wenig anhaben.

06.10.13
Florenz

<h2″>Florenz bei Nacht

Nachmittag kommen wir in Florenz an, und es beginnt zu regnen. Heftig! Der Campinglatz ‚Michelangelo‘ liegt am Hang über der Stadt. Direkt neben dem Platz ‚Piazzale de Michelangelo‘ an dem täglich Tausende von Touristen ihre Fotos schießen (wir auch).

Leider haben alle Einrichtungen auf dem Platz (Geschäft, Bar, Restaurant) geschlossen, und das obwohl der Platz gut besucht ist.

Nachtpanorama vom Piazzale de Michelangelo

Der Platz bietet nicht nur eine tolle Aussicht, sondern ist auch so dicht an der Altstadt gelegen, dass man sie bequem zu Fuß erreichen kann. Am Abend, als der Regen aufhört, machen wir uns auf den Weg und genehmigen uns in der Altstadt ein leckeres Abendessen.

Eiskunst

Bei einem kurzen Bummel gehen wir schon mal über die Ponte Vecchio und auf die Piazza della Signoria, auf der die weltberühmte Davidskulptur von Michelangelo steht.
Weitere Bilder aus Florenz rechts unter ‚Aktuelle Fotos‘ (oder hier)

David vor dem Palazzo Vechio

Florenz am Tag

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Florenz von der Piazzale de Michelangelo

Wir gehen zu Fuß vom Campingplatz „Michelangelo“ über den Piazzale de Michelangelo zum Arno herab und erkunden Florenz. Wie erwartet, ist die Stadt voll von Touristen, aber die großartigen Bauwerke werden in ihrer Wirkung dadurch kaum beeinträchtigt. Auch nicht der antike Neptun angesichts dieser nicht ganz so antiken Bewunderin (unten).

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Wir hatten uns vorgenommen, keine Museen zu besuchen und uns auf einige Bauwerke und Parkanlagen zu konzentrieren.

Eine Ausnahme machen wir bei der Basilica di Santa Croce, wo wir die Gräber von Galilei, Dante und Michelangelo besuchen. Sehr beeindrucken ist die riesige Cattedrale di S. Maria del Fiore.

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Cattedrale di S. Maria dei Fiore

Wir gehen erneut über die Piazza della Signoria zu den Uffizien. Lange Menschenschlangen begehren Einlass zu den weltberühmten Kunstsammlungen.

Wir überqueren den Arno auf der Ponte Vecchio und gehen zum Palazzo Pitti, der wohl nichts mit dem Kieler Handballidol zu tun hat. Weil in der Cafeteria nur im Erdgeschoss bedient wird und dort alle Plätze belegt sind, erstehen wir Speis und Trank am Tresen und setzen uns zum Verzehr ins Obergeschoss. Kurz darauf erscheint der Kellner und weist darauf hin, dass wir einen höheren Preis zahlen müssen, weil wir im Obergeschoss essen. Wir verstehen nicht warum, denn Service gab es ja nicht. Als wir uns beim Gehen anschicken, die Differenz zu zahlen, hat der Kellner den Vorfall längst vergessen.

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Anschließend spazieren wir durch den Giardino Boboli und den Giadino Bardini, wo es zahlreiche Skulpturen zu entdecken gibt, die teils Jagd auf echte Fischreiher machen (oben), teils mit den Touristen um die Wette kaspern (unten).

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Als wir am späten Abend zu unserem Auto zurück kehren sind wir rechtschaffend müde, denn was so verniedlichend „Giardino“ heißt, erwies sich jeweils als stattlicher Park mit erheblichen Höhenunterschieden.

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08.10.13
San Remo, Côtes d’Azur und Provence

Wir hatten vor, von Florenz an den Gardasee zu fahren und anschliessend in Südtirol etwas zu wandern. Doch die Wetterprognosen für den Alpenraum verheissen kühle und regnerische Verhältnisse. Auch für den Norden Italiens sieht es nicht besser aus, selbst für Rom ist mit Regen zu rechnen.

San Remo

Das einzige für uns infrage kommende Gebiet scheint die französische Riviera zu sein, also machen wir uns auf den Weg und fahren immer an der Mittelmeerküste entlang nach Westen. Wer glaubt, dies sei eine reizvolle Strecke wird getäuscht: Die meiste Zeit fährt man durch Tunnels – sicherlich mehr als 100 Stück – oder hinter meterhohem Leitplanken und Windschutzzäunen.

In San Remo landen wir auf einem Campingplatz (Villagio dei Fiori), der gut gelegen und relativ ruhig ist. Es gibt sogar einen Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse.

Der Platz liegt unmittelbar am Mittelmeer, allerdings gibt es keinen Strand, sondern nur Felsen und einen Zaun. So muss der Blick von einer Gefängnissinsel sein. Es stört uns nicht.

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Wir fahre auf dem gut genutzten Radweg nach San Remo. Auffällig viele ältere Herren mit Rennrad sind unterwegs.

Radweg auf alter Bahntrasse

Im Zentrum von San Remo stellen wir die Räder ab und gehen durch die Stadt. Es herrscht reger Betrieb. Viele schicke Geschäfte und enorm viele Vespas.

Vespamania

Wir betreten die Altstadt und sind plötzlich allein: enge Gassen, es geht steil bergauf. Tunnel  und dunkle Gänge, die Beleuchtung am hellen Tage erfordern. Hinweistafeln informieren, dass diese Häuser schon seit dem Mittelalter stehen.

La Pigna, die Alstadt von San Remo

La Pigna, die Alstadt von San Remo

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Wir haben schon viele Altstädte gesehen, aber diese ist besonders: keine Touristen, keine Souvenirläden, kein Dreck.

Das Kontrastprogramm, zur Altstadt finden wir weiter unten: luxuriöse Gärten wie an der Villa Ormond, wo über internationale Meschenrechte konferiert wird. Protzjachten und – nicht zu übersehen – das Casino.

Casino San Remo

Kalt in Digne

Nach ein paar faulen Tagen in San Remo, wollten wir mal wieder was Anderes sehen. Aufgrund des guten Wetterberichts entschieden wir uns, in die Berge zu fahren, nach Digne-les-Bains in Frankreich. Auf dem Weg machten wir eine Stadtrundfahrt in Monte Carlo (kein Parkplatz gefunden) eine Einkaufstour in Nizza (Fahrradspiegel bei Decathlon).

In Digne-les-Bains suggerierte der Name des Campingplatzes (Eau Chaude) Wärme. Aber der Ort hielt nicht, was dieser Name versprach: es war dunkel, feucht, windig und saukalt. Am nächsten Morgen war unser vor dem Auto platziertes Geschirr mit einer dünnen Eisschicht überzogen. Das Nutella hatte seine Streichfähigkeit eingebüßt. Das Ganze auf nur 500 m Meereshöhe, in Südfrankreich im Oktober.

Gut: Digne-les-Bains war ein Fehler. Wir fahren zurück ans Meer und hoffentlich ins Warme.

Sanary-sur-Mer

In Sanary-sur-Mer haben wir recht schönes Wetter. Deutlich besser, als um uns herum zu ND anderswo.
Also genießen wir die letzten schönen Tage im Süden, bevor wir uns dann auf den Weg nach Maastricht machen.

Wir folgen der Empfehlung der Campingbüros und fahren den Radweg von Sanary nach Le Brusc. Es geht die Küste entlang, durch einige Ferienorte. Immer noch sind etliche Urlauber unterwegs. Vor Le Brusc liegen zwei Inseln, Le Gaou und Isle des Embiez. Letztere ist in Privatbesitz und kann nur mit dem Boot erreicht werden. Le Gaou ist über eine Brücke zu betreten. Es gibt tolle Felsformationen und viel kleine Buchten.

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Mt. Ventoux

Wir verlassen Sanary und das Mittelmeer und machen uns auf den Weg nach Norden. Obwohl der Himmel bedeckt ist, möchten wir endlich mal den Mont Ventoux aus der Nähe sehen. Wir schrauben uns über die Südroute innerhalb von 13 Kilometern auf fast 2000 m Höhe und haben Glück, denn wir können an einigen Stellen durch die Wolkendecke sehen.

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Aber trotzdem: das Wetter ist schlecht. Es regnet, es ist windig und es ist saukalt. Erstaunt stellen wir fest, dass es hier oben sogar Skilifte gibt.

Zurück im Tal fahren wir durch Weingärten nach Avignon. Wir checken auf dem Campingplatz „Pont de Avignon“ ein und machen einen Spaziergang zum Papstpalast (großzügiger Umgang mit dem Geld zeichnetet die Kirche schon im Mittelalter aus) und durch den Parc du Rocher des Doms.

Auf dem Rückweg erstehen wir einen kleinen Olivenbaum: „Petit Olivier“.

20.10.13
Maastricht

Zum Abschluss der Herbstreise genossen wir mit unserer Studentin für drei Tage Studentenleben, Landleben und Shoppingrummel in Maastricht, sowie zwei Tüten PommesFrites.

Maastrichts Türme vom Sint Pietersberg
Maastrichts Türme vom Sint Pietersberg

Die Stützen der Gesellschaft
Die Stützen der Gesellschaft

Skyline
Fußgängerbrücke über die Maas

03.11.13
Sturmschäden

Glück gehabt! Ganz in der Nähe flogen die Ziegel vom Dach und stürzten Bäume um.