16.02.20
Eiderstedt

Wiebke kommt zum Frühstück, anschließend fahren wir nach Eiderstedt. Bis Dienstag wollen wir das Haus ihres Bruders hüten, es ist das Haus in dem auch sie aufgewachsen ist. Wiebke möchte nicht alleine in dem Haus sein, daher hat sie uns gefragt.  Friedel kann leider nicht mitkommen, weil sie einen Zahnarzttermin hat.

Es regnet viel. Auf den Feldern sind man große Pfützen. Wir kommen an einer großen Gruppe Schwäne vorbei, die kreisförmig eine ebenso große Gruppe von grauen (jungen) Schwänen behütet.

Zu meiner Unizeit war ich schon einmal in Wiebkes Elternhaus. Aber ich habe kaum noch eine Erinnerung daran. Nachdem wir ‚eingezogen‘ sind,  besuchen wir Wiebkes Cousin, der mit seiner holländischen Frau und einem verrückten Hund in einem toll eingerichteten Haus lebt. Die Frau hat auch in Leiden studiert und ich erzähle von unseren Erlebnissen in Holland. 

Auf den Wiesen sieht man schon Lämmer. Wiebke schimpft auf den Bauern. Lämmer gehören bei derartigen Wetter in den Stall. Bei derzeitigen Dauerregen sind ihre Überlebenschancen gering. „Kälte können sie ab, aber Nässe nicht“, hat sie von ihrem Vater gelernt. 

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Direkt vom friesisch-holländischen Kaffeebesuch fahren wir nach Garding in die berühmte Tapasbar. Der Laden ist ständig ausgebucht, Wiebke hat bereits vor ein paar Tagen angerufen und konnte trotzdem nur einen Platz zu einem sehr frühen Termin bekommen. Das ist wirklich erstaunlich, vor allem wenn man bedenkt, daß der Februar nicht gerade zur Hochsaison in Nordfriesland zählt. Nach dem leckeren Essen verbringen wir den Rest des Abends von der Glotze.

Es regnet immer noch.