11.06.09
Endlich

Wie befürchtet, war „Endlich Regen!“  eine Formulierung, die die der Wettergott mal wieder falsch verstand: „Endlich“ sollte ausdrücken, dass der Regen nicht unendlich andauern möge. Ein Paradies für Schnecken! Schlagartig schmecken die Erdbeeren sauer. Die Blütenblätter der Rosen verteilen sich im ganzen Garten. Hoffnung: laut Wetterorakel gibt es am Sonntag „endlich wieder Sonne“!

07.06.09
Rosenmonat

Nun sind die Rosen da und (endlich ?) etwas Regen und gute Abiturnoten auch. Der Sommer fängt ja gut an. Der THW hat auch die Meisterfeier überstanden und Nachbar Kavticnik zieht mit Freund Niko nach Montpellier. Wer nicht will, der hat schon und wenn es eine Tochter wird, nennen sie sie Mirjana :-).

01.06.09
Kunst auf dem Lande und Speisen der Saison

Bei Skulpturen-In-Bissee wird das ganze Dorf zur Kunstausstellung. Eine nette Idee, Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihre Skulpturen in ländelicher Umgebung zu präsentieren. Manchmal war der Übergang von  Kunstwerk zu landwirtschaftlichem Gerät fließend… vermutlich gewollt.

Für Kunstfreunde UND -banausen gab es im ortsansässigen Antikhof fein lecker Essen, z.B. Schafmilch-Mozzarella in der Lavendelhonigkruste und Husumer Salzwiesenlammfilets vom Grill, dazu Rhabarber-Chutney, Frühlingssalat und Röst-Ciabatta oder Bruschetta nach Holsteiner Art: Röst-Ciabatta mit zweierlei Pesto, Zucchini- und Tomatenwürfeln, frisch gehobeltem Parmesan und Basilikum-Frischkäse. Auch die Speisekarte also ein Kunstwrk, aber das Essen nicht minder.

Beim Nachhauseradeln sollte es im Kieler Drahtenhof noch Erdbeerkuchen geben, doch welch Ansinnen am Pfingstmontag!  „Erdbeerkuchen haben wird nicht, es gibt noch Pflaume-Walnuß oder Bratapfel“, erfuhren wir. Naja vielleicht klappt es dann ja in der Adventszeit mit dem Erdbeerkuchen.

23.05.09
Wilde Bienen

Heute am Schloss Gottorf in Schleswig. Wir waren wg. Niki de St.Phalles Nanas dort.

Bei einem Spaziergang im Schloßpark sahen wir, wie sich an einer Linde ein wildes Bienenvolk zu einer großen Traube sammelte, die innerhalb kurzer Zeit beträchtlich anwuchs.

Ungefähr eine Stunde später kamen wir an derselben Stelle vorbei: keine Biene mehr zu sehen!

20.05.09
Heckenschnitt

Es ist spannend, zu sehen, wie sich der Garten nach dem Umbau etnwickelt. Der Rasenmäher ist verschenkt, dafür müssen wir uns nun um Heckenschnitt kümmern. Trapezförmig,  bis Joahnni,…. die Welt ist voller Tipps. Die erste Frisur unserer Buchenhecke fällt zaghaft aus, jeder einzelne Schnitt gut überlegt. Naja, dabei wird es nicht bleiben.

Erdbeeren haben wir schon vor ein paar Wochen gesetzt und nun kamen Zucchini, Rukola, Gurke und Tomaten hinzu. Seit gestern gärt auch wieder die Brennesseljauche vor sich hin.

17.05.09
Rezeptur Brennesseljauche


Im letzten Jahr hat das Düngen mit Brennnesseljauche gut geklappt, aber wie ging das noch…..→ weiterlesen

24.04.09
Nun doch Frühling, und wie!

Der Frühling lässt lange auf sich warten, als es dann wärmer wird schafft eine Lupine den Druchbruch

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27.11.08
Warum heißt ein Konversationslexikon Konversationslexikon?

Wikipedia sagt:

“ Die ursprüngliche Zielsetzung bestand darin, dem Leser das für die Konversation im Salon notwendige Wissen zu vermitteln. Im 20. Jahrhundert wurden die bestehenden Konversationslexika in Folge der abnehmenden Bedeutung der Konversation zu Enzyklopädien umgewandelt. “

Dem mag man hinzuzufügen, dass die weiter abnehmende Bedeutung der Konversation dann wohl die Wandlung von Enzyklopädien zu Wikipedien bewirken wird. 🙂

25.11.08
Helmut Heißenbüttel: Meditation über das Lesen

Quelle (Schreibheft. Zeitschrift für Literatur, Heft 67)

„Lesen“, so heißt es in dem 1955 herausgegebenen siebenten Band des Neuen Brockhaus: „ist Sinndeutung geschriebener oder gedruckter Zeichen oder Zeichengruppen; es zu lehren ist Aufgabe des Leseunterrichts.“

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15.11.08
Oscar Wilde

  • Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
  • Günstige Winde kann nur der nutzen, der weiss, wohin er will.
  • Am 30. November 1900 starb Oscar Wilde im Pariser „Hotel d’ Alsace“.  Sein angeblicher Kommentar: „Ich sterbe über meine Verhältnisse.“ bzw. seine letzten Worte: „Entweder geht diese scheußliche Tapete – oder ich.“

03.11.08
Weinlese!

2008er Jardin de Wilmersdorf

Reichlich spät haben wir am Wochenende die 2008er Ernte des Jardin de Wilmersdorf eingefahren und zu Saft verarbeitet. Die Trauben wachsen an einem schattenspendenden Weinstock über unserer Sitzecke. Der 2008er,  dessen Ertrag wie immer das Ergebnis konsequenten Nichtstuns ist,  schmeckt durchaus gut: etwas herb, aber garnicht sauer.

Wie immer reichten die angesammelten leeren Flaschen nicht, so wurden alle Nachbarn um Leergut angegangen. Darum wissen wir jetzt auch genau, was man in der Nachbarschaft so trinkt :-).  Am Ende reichte es dann für 24 Flaschen: Rekord trotz mäßigen Sommers.

28.09.08
Tautropfen

Jetzt ist Herbst im Garten. Die Kapuzinerkressepflanzen, die ins Beet gepflanzt wurden, hat riesige Blätter und wenige Blüten. Die Pflanzen, die in den Töpfen sind, haben wenige, kleine Blätter dafür immer noch viele tolle Blüten. In den großen Blätten sammelt sich morgens der Tau zu grossen Tropfen, die im Blatt herumrollen, wie auf einer heißen Herdplatte.

02.08.08
Frosch I

Manche haben einen Vogel, wie haben einen Frosch. Er ist grün und er ist schnell. Zunächst nahm man ihn nur wahr, weil es platschte, wenn man die Terrasse betrat. Mit der Zeit gewöhnte sich der Frosch an uns. Er hat Lieblingsplätze und die verlässt er auch nicht, wenn wir uns nähern.  So zum Beispiel auf einer etwas stacheligen Polsterstaude, mit einer kahle stelle in der Mitte. Genau diese Stelle ist sein Platz (piekt nicht). Manchmal ist er aber auch, wie vom Teich verschluckt.

Abends jagt er Insekten und entwickelt dabei eine höllische Geschwindigkeit, besonders beeindruckend sind seine rasanten 180°-Drehungen.

Dann hatte Frosch I auch noch Besuch. Ob Damen- oder Herrenbesuch wissen wir nicht genau. Auf jeden Fall war der Gast oder die Gästin nach einer Woche wieder
verschwunden. Wohin? Keine Ahnung… [klick…]

01.08.08
Brennnesseljauche

Levkojen
Levkojen
Brennnesseljauche
Brennnesseljauche

Eigentlich wollte ich über die teilweise widersprüchliche im Internet zu findende Tippvielfalt zum Thema Brennnesseljauche berichten, doch im Wilden Gartenblog steht eigentlich schon alles Wesentliche. Bei der Fülle an Fachwissen frage ich mich verzagt, wie jene, die das Gärtnern erfanden und damit ganze Familien ernährten, es ohne Internet und Gartenblogs überhaupt schafften, ihrer kargen Krume etwas Eßbares abzuringen.

Früchtchen von Kathi
Früchtchen von Kathi

Die Nesseln für meine Anfänger-Jauche wurde jedenfalls weder bei Mondlicht geertnet noch 3 Wochen lang vergoren und sie zerstörte trotz unverdünnter Verabreichung auch nicht das Wurzelwerk meiner Tomatenpflanzen (vllt. gerade deshalb?). Statt dessen trieb sie die Pflänzchen zu gewaltiger Größe. Die längste von ihnen taufte ich auf den Namen Kathi. Die Pflanze überragt mich handbreit und trägt 27 Früchtchen.

Sonst noch?
Bis Samstag war Luxusurlaub in Norwegen: 4000 km im Land mit dem zweithöchsten Dieselpreis in Europa.Bilder dazu hier.

Heute stand Einkaufen auf Kiels Shopping-Boulevard Holtenauer-Straße auf dem Programm. In einem Schnickschnack-Laden entdeckten wir die amüsanten Bilder von Frank Kuhnert. Danach bestens gegessen im N.i.L.