Vernetzt

Unsere Tochter sah auf dem Weg zum Einkaufen in Wellington (Neuseeland) sechs Orkas (siehe auch hier) und schickte uns zwei Fotos, die ihre Freundin Mirja schoss. 

Zeitgleich berichtete der NDR von der Entdeckung eines WandgemĂ€ldes im Dom von Greifswald. Das GemĂ€lde stammt aus dem 16 Jh. und zeigt einen Orca, der am 30. MĂ€rz 1545 in Greifswald-Wiek angespĂŒlt wurde. Die Menschen glaubten an einen Fingerzeig Gottes und verewigten es an den WĂ€nden aller drei Kirchen des Ortes. Hier das Bild in St.Marien.

Ich lernte, dass Orkas auch in Neuseeland ein echter Aufreger sind. So folgte ich einem Aufruf des Nationalmuseums TePapa und schickte ihnen die Bilder. Von Neuseeland nach Deutschland und zurĂŒck fanden die Fotos inklusive Hinweis auf das Greifswalder WandgemĂ€lde Niederschlag im Blog des beliebten Museums. Freu!

Bei der Suche stieß ich auch auf eine digitalisierte Fassung des Fischbuchs von Konrad Gessner (1516-1565), der den Greifswald-Wal als Vorlage fĂŒr seine Zeichnung eines Schwertwals nahm. Das Digitalisierung erfolgte im Rahmen des Humi-Projekts der UniversitĂ€t Keio, Japan

.

Merke:

  1. Das Netz bringt einen von HĂŒtchen auf Stöckchen.
  2. FrĂŒher sorgten Orcas fĂŒr WandgemĂ€lde, heute fĂŒr BlogeintrĂ€ge.
  3. Vom Fund des Greifswald Wals bis zum GemÀlde vergingen zwei Jahre, die Fotos waren nach wenigen Stunden im Blog (incl. einer Weltumrundung)
  4. Das GemÀlde gibt es noch nach 500 Jahren. Was wird aus dem Blog-Eintrag?