Meran geht nicht…

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Vor der Fahrt in Richtung Meran ging es erst einmal nach Sulden. Tolle Lage unterhalb des Ortlers. Drei Seilbahnen als Aufstiegshilfe. Der Ort besteht aber fast nur aus Hotels, alles sehr fein.

Dann also ab nach Algund/Meran. Bei unserer Ankunft hatte der Campingplatz ‚ÄúVia Claudia Augusta‚Äú¬† Mittagspause, auch die¬† Rezeption war nicht besetzt. Wir inspizierten den Platz, sahen, da√ü er noch etwas frei war und warteten knapp zwei Stunden auf das Ende der Mittagspause. Als Madame endlich erschien, erfuhren wir, da√ü die freien Pl√§tze reserviert seien, wir k√∂nnen lediglich eine Nacht bleiben. Eine Frechheit! Diese Information h√§tte man Neuank√∂mmlingen auch per Aushang √ľbermitteln k√∂nnen und ihnen damit die Warterei erspart. Aber so ist halt der Traum des Gerwerbetreibenden: mehr Nachfrage als Angebot. Abgesehen davon: welches Hotel leistet es sich wohl, in der Hauptsaison um die Mittagszeit f√ľr drei geschlagene Stunden, die Rezeption zu schliessen?

Wir bekamen den Eindruck, Meran zur Hauptsaison sei nicht unser Ding und l√∂sten unser Unterbringungsproblem indem wir zur√ľck nach Prad fuhren. Genau dorthin also, wo wir am Morgen aufbrachen um dem schlechten Wetter zu entfliehen (sic!).

Um wenigstes etwas Neues zu haben, wählten wir den zweiten Campingplatz am Ort. Nett gelegen, viel Platz. Als wir unseren Platz einnehmen, fängt es an zu regnen. Hoffentlich auch in Algund!