Aarhus⛅️🚙🇩🇰📷

Wegen des angekündigten schlechten Wetters (Gewitter, Regen,…) blasen wir unsere geplante Berlinreise ab und fahren statt dessen nach Aalborg. Vor sieben Jahren haben wir das aRoS Art Museum entdeckt, nun wollen wir auch mal rein.

An der Grenze werden wir an den Populismus im einst liberalen Nachbarland erinnert: es gibt nicht nur Wildschweinzäune sondern auch Grenzkontrollen, allerdings dürfen wir ohne Belästigung passieren.

Für die Übernachtung haben wir uns den Campingplatz Blommehaven ausgewählt. Er liegt 5 km südlich von Aarhus im Wald und direkt am Meer. Leider hat der Campingladen geschlossen, auch in der Nähe gibt es weder Geschäfte noch Restaurants.  Auch die Auskunft im Campingbüro ist wenig hilfreich. Nicht einmal auf den schönen Radweg werden wir trotz Nachfrage hingewiesen.

Da auch meine Handykarten nicht funktionieren, müssen wir improvisieren. Zum Glück finden wir besagten Radweg, der auf eigener Trasse, durch den schönen Wald zum Moesgård Strand und in der anderen Richtung nach Aarhus führt.

Beim Naturcenter Ørnereden gönnen wir uns bei tollem Ostseeblick einen Risted Hotdog, dann fahren wir weiter Moesgård Strand. Danach geht es zum Museum Moesgård, einem auffälligen in das Gelände eingelassenen Gebäude welches Ausstellungen zur Frühgeschichte beherbergt. Wir belassen es bei einem Gang durch Foyer, weil wir keine Lust auf Frühgeschichte haben. Auf dem Gelände des Museums – einem weitläufigen Wiesenhang laufen Vorbereitungen für eine Open Air Aufführung von „König Arthus“.

Da die Versorgungslage am Campingplatz so mies ist, fahren wir noch nach Aarhus, um etwas zum Essen zu bekommen. Wir kommen wir an der ‚endlosen Brücke‘ vorbei. Sie wurde 2015 für die Ausstellung „Skulpture by the Sea“ errichtet und man hat beschlossen, sie zu erhalten. Allerdings wird sie im Winter abgebaut und  jedes Frühjahr neu errichtet. Auf dem 180 Meter langen kreisförmigen Steg kann man spazieren, sitzen, baden etc.

Im Außenbezirk von Aarhus werden die Reste eines großen Autorennens beseitigt – da haben wir wohl Glück gehabt. Im Hafen wurde in den vergangenen Jahren viel gebaut. Wie auch in Hamburg, Bremerhaven und (leider nur zögerlich) in Kiel, wurden alte Hafen- und Industrieflächen mit architektonisch auffälligen Gebäuden neu gestaltet.

In der Innenstadt finden wir am Aarhus-Åa-Kanal die Pizzeria ‚Grappa‘, wo wir zu Abend essen