Nach Le TrĂ©port đŸŒ€đŸš™đŸ‡«đŸ‡·

Le TrĂ©port. Nach entspannte Fahrt auf leerer Autobahn landen wir nach ca 200km am Atlantik nach Le TrĂ©port. Der Campingplatz, den wir anfahren liegt hoch ĂŒber dem Nachbarort Mers-le-Bains und bietet einen tollen Blick auf das grĂŒne Meer. Die Rezeption ist nicht besetzt, der Platz gefĂ€llt uns auch nicht so sehr. Also suchen wir einen anderen Platz. Er trĂ€gt den viel versprechenden Namen ‚Parc du Golf‘ und gehört zu einem Hotel.

Das Hotel ist ein schönes Fachwerkhaus im normannischen Stil und liegt in einem Park. Auf dem ParkgelĂ€nde gibt es StellpĂ€tze und FerienhĂŒtten. Auch HĂŒtten und das winzigen SanitĂ€rgebĂ€ude sind FachwerkhĂ€user. Auf dem Campingplatz und im Hotel gibt es nur wenige GĂ€ste, wir können im Park beim Hotel stehen. Alles hier hat schon bessere Zeiten erlebt und versprĂŒht einen etwas bröckeligen Charme. Obwohl man das Meer nicht sehen kann und das WLAN sehr dĂŒrftig ist, gefĂ€llt es uns gut.

Nachdem wir uns eingerichtet haben gehen wir in den Ort. Es geht sehr lange, seht steil abwĂ€rts und wir denken schon sorgenvoll an den Aufstieg. Unten im Hafen herrscht Halligalli. Menschenmassen drĂ€ngen sich an der Promenade und immer wieder lĂ€rmen blubbernd Harley-Davidsons vorbei. Es gibt VerkaufsstĂ€nde und Livemusik. MotorrĂ€der und amerikanische Strßenkreuzer werden prĂ€sentiert. Offenbar hĂ€ngen die FestivitĂ€ten mit dem JubilĂ€um des D-Days zusammen und man preist die französisch-amerikanische Freundschaft.

Obwohl wir Sonntag Nachmittag haben, ist die Fischhalle geöffnet und bietet ein ĂŒppiges Angebot an Fisch und MeeresfrĂŒchten. Wir bummelnd ein wenig ĂŒber die Mole und entdecken dann den modernen SchrĂ€gaufzug, der die Unterstadt mit der Oberstadt verbindet, die auf der hohen Klippe ĂŒber dem Meer liegt. Es herrscht ein ziemlicher Andrang, vier Kabinen können nebeneinander fahren und bis zu 10 Personen aufnehmen. In einem der Kabinen dĂŒrfen auch Kinderwagen, FahrĂ€der etc.. mitgenommen werden. Der Betrieb ist vollautomatisch und die Benutzung kostenlos. Das ganze ist keine Touristenattraktion, sondern ein Nahverkehrsmittel, welches die beiden Stadtteile verbindet.