Nach Trouville🚙🇫🇷🌤

Trouville. Heute soll,es nach Honfleur gehen, der Ort war uns schon bei unserer letzten Normandiereise aufgefallen. Sehr hübsches Künstlerstädtchen, viele der bekannten Impressionisten habe dort wohl zeitweilig gelebt.

Der Ort liegt bei Le Havre am südlichen Seineufer, auf dem Weg dorthin überqueren wir die Seine auf der wie immer beeindruckenden Pont de Normandie. In Honfleur herrscht wildes Treiben. Viele Touristen bevölkern die Straßen. Der mitten im Ort gelegene Campingplatz empfängt uns mit geschlossenem Tor. Erst ab 14:00 Uhr sei die Rezeption geöffnet, eine Platzbesichtigung ist nicht möglich. Zum Glück bekommen wir den letzten Parkplatz vor der Tür und richten uns auf 1,5 Stunden Wartezeit ein. Diese Art Empfang ärgert uns mächtig. Wir gehen in den Ort, der randvoll mit Touristen ist. Überall Souvenirläden und Kunstgalerien. Einige bieten recht interessante Sachen an, viele jedoch Mist. Sehr schön ist der alte Hafen, der mitten im Ort liegt und von Restaurants umsäumt ist. Alles ganz hübsch aber auch nichts was wir nicht schon häufig gesehen haben.

Wir fragen uns, oben wir wirklich warten wollen, bis man beim Campingplatz geneigt ist, uns zu empfangen und was wir in Honfleur eigentlich wollen. Wir beschließen, weiterzufahren und machen uns auf der Küstenstraße auf den Weg nach Trouville. Der Campingplatz ‚Le Chant des Oiseaux‘ liegt etwas außerhalb auf einer Klippe über dem Meer. Von überall aus hat man einen sagenhaften Blick auf die Seinemündung und den Ärmelkanal. Nach einiger Suche finden wir jemand, der uns eincheckt. Außer zwei belgischen Jungs und ein paar Dauercampern ist niemand auf dem Platz zu sehen. Uns wir ein super Platz zugewiesen, auf dem wir 180 Grad unverstellbaren Meerblick haben. Wie immer, gibt es natürlich auch Nachteile: der Weg zum Sanitärgebäude ist weit und beschwerlich, WLAN gibt es nur an der Rezeption, es gibt auf dem Platz nicht eine einzige Lampe, der Laden und das Restaurant haben geschlossen und der Weg in den Ort ist ebenfalls lang und beschwerlich. Und teuer ist der Platz auch. Immerhin hat die Bar auf und bietet WLAN. Und dann dieser Blick…..

Wir lösen das Versorgungsproblem, indem wir mit dem Auto zum Supermarkt fahren und umfangreich einkaufen. Als wir wieder kommen, hat such der Platz merklich gefüllt. Unserem Sahneplatz tut das aber keinen Abbruch, das war wirklich mal Glück bei der Platzsuche. Gut, daß wir Honfleur den Rücken gekehrt haben.

Abends sehen wir, wir der schottische Kreuzfahrer ‚Balmoral‘, den wir Mittags in Honfleur gesehen haben, in See sticht.