Nach Viervielle-sur-Mer 🇫🇷🚙🌞

Wir machen uns langsam auf den Rückweg. Wie wollen nun doch mal sehen, ob es In Giverny so schlimm ist, oder den einen oder anderen Garten an der Seine besuchen. Das soll aber nicht am bevorstehenden Wochenende sein, daher suchen wir noch einen Zwischenstopp am Meer. Die Wahl fällt auf Grandcamp-Maissy, doch der auserkorene Campingplatz ist keiner, denn man vermietet nur Mobilhomes. Fündig werden wir ein Stück weiter in Viervielle-sur-Mer, besser bekannt durch den nahegelegenen Omaha Beach.

Natürlich ist hier die Invasion der Alliierten das große Thema. Überall sieht man Fahnen, hauptsächlich amerikanische und französische, aber auch britische, norwegische, spanische. An jedem Laternenmast ist ein Plakat mit dem Foto eines gefallenem Soldaten oder Widerstandskämpfers befestigt. Verständlicherweise sieht man keine deutschen Fahnen, verständlich, denn Deutschland war der Feind. Aber die Invasion leitete auch die Befreiung Deutschlands vom Naziregime ein, Grund zu feiern gäbe es also genug. Zwar werden wird Frieden und Befreiung gefeiert, aber die auch die Begeisterung fürs militärische lässt sich nicht immer verbergen.

Neben dem Campingplatz steht eine Zeltstadt, die an einen Zirkus erinnert. Es ist die Ausstellung D-Day75, die allerlei Kriegsgerät zeigt. ‚Natürlich‘ hat die Rezeption des Campingplatzes wg. Mittagspause geschlossen, wir schauen uns um, direkt vom Platz führt ein steiler Weg hinunter zum Strand.

Der Anblick von der Klipper herunter ist gewaltig, wir haben Niedrigwasser und sehen riesige Sandflächen. Dahinter das Meer mit einer kräftigen Welle. Auch ohne D-Day wäre Ohama Beach eine sehenswerter Ort.