Rømø💨🌧🌦☀️🇩🇰

Nach gemeinsamen Besuch beim Physiotherapeuten machen wir uns auf den Weg nach Rømø. Es gibt wenig Verkehr und je weiter wir nach Westen kommen, desto weniger wird es. Wir rechnen schon damit mehr oder weniger alleine auf Rømø zu sein, denn obwohl wir erst September haben, ist das Wetter recht ungemütlich. Dann sind wir aber doch überrascht, in Lakolk, einem der Hotspots des Insel soviel Leute vorzufinden. Auch der Campingplatz dort ist gut gefüllt. Mit dem Auto am Strand fahren zu können ist die Hauptattraktion von Lakolk.  Für viele ist das wohl das Grösste.

Wir machen eine lange Wanderung am Strand. Es ist schon toll, wie weitläufig es hier ist. Die Zahl der Autofahrer hält sich zum Glück in Grenzen.

Der Unterschied zwischen Wasser und Land ist schwer auszumachen. Am Horizont sieht man die Syltfähre, aber wo Rømø endet und wo Sylt beginnt ist nicht zu erkennen. 

Vom Meer selbst ist auch nichts zu sehen, kein Wasser, keine Wellen. Auch sonst ist der Strand leer: keine Muscheln, keine Algen, keine Vögel.

Weiter südlich fahren wir zum Campingplatz Kommandœrsgârd. Zuerst glauben wir, der Platz sei geschlossen, weil wir nur einige wenige Wohnmobile ausmachen. Aber der Eindruck täuscht. Wir beschliessen zu bleiben, denn für die nächsten Tage sind heftige Stürme angekündigt. Da müssen wir nicht unbedingt direkt an der Küste stehen. Wir finden einen Platz, von dem aus wir das Wattenmeer sehen können.

Wir radeln nach Havneby, der Ort von auf dem aus die Syltfähre nach List fährt. Beim Italiener essen wir Pizza und Dorsch.