Nach Texel ⛅️🚙🛳🇳🇱

Am ‚Morgen danach‘ inspizieren wir zunächst mal die Urkunde. Sie ist in einer Rolle verpackt um das dicke Siegel zu schützen. Ich mache ein Foto und werden in den folgenden Tagen mit Hilfe meines kleinen Latinums des Internets versuchen, den lateinischen Text zu übersetzen.

Dann geht es nach Texel, Frau Doktor hat uns fürs Wochenende eingeladen. Sie war schon zweimal dort und mag die Insel. Der Ausflug ist sicher eine gute Idee, um nach den aufregenden Tagen etwas herunterzukommen.

Gegen Mittag kommen wir los und fahren bei recht lebhaftem Verkehr westlich um Amsterdam herum. In dieser Ecke waren wir bislang noch nicht gewesen. Die Fähre nach Texel fährt vom Marinestandort Den Helder aus. Bei der Fahrt durch den Ort sehen wir einige interessante Gebäude und Schiffe, sicherlich das Marinemuseum. Wir nehmen uns vor, Den Helder auf einer unserer nächsten Reisen einen Besuch abzustatten.

Nach kurzer Fahrt auf der geräumigen Fähre sind wir auf Texel und fahren zu unserem Hotel in De Koog. Wir sind erstaunt, wie voll die Fähre und wie voll das Hotel ist.

Wir machen uns in den sehr schönen Zimmern breit. Friedel will nach dem Meer sehen, ich bevorzuge die Badewanne. Sie nimmt die Schlüsselkarte mit, damit sie nach ihrem Spaziergang ins Zimmer kommt ohne mich aus der Wanne zu scheuchen. Fluch der Technik: kaum lieg ich in der Wanne geht das Licht aus. Das Entfernen der Schlüsselkarte unterbricht mit Verzögerung die komplette Stromversorgung. Gut, daß nicht auch noch ‚Digital-Detox‘ auf dem Programm steht, so komme ich zu einer neuen Erfahrung: baden bei iPad-Licht.

Abends treffen wir uns im Hotelrestaurant zum Dinner. Der Koch hat sich offenbar vorgenommen, etwas gegen den mäßigen Ruf der niederländischen Küche zu unternehmen. Das Dinner ist klasse.